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Ab September
wieder jeden Freitag ab 19:00 Uhr Training

Dienstag bleibt wie gehabt

Trainingszeiten

jeden
Dienstag und Freitag
ab 19:00 Uhr

Chronik der MBB-Sportschützen Manching

 

Die MBB-Sportschützen wurden am 18. Januar 1963 mit der damaligen Betriebssport­gemeinschaft „B.S.G. Messerschmitt Manching” als B.S.G. Messerschmittschützen gegründet. Als Grundlage dient, wie damals so auch heute, die Pflege des Schießsportes und die der Kameradschaft.

Die Gründungsmitglieder waren:
Jürgen Altmann, Jakob Ampenberger, Helmut Baer, Winfried Boll, Benno Dietrigkeit, Albert Dötterböck, Herman Fiegl, Herbert Hergott, Rudolf Hettwer, Heinz Melzer, Karl Metschberger, Karl Miethig, Erich Orda und Wolfgang Rapp.

Zum 1. Schützenmeister wurde Benno Dietrigkeit gewählt. Ihm folgte bereits am 13.09.1963 Wolfgang Rapp und dieser wurde am 11.12.1963 von Karl Metschberger abgelöst. Als erstes Schützenlokal stand der Kellerwirtsaal zur Verfügung. Aber bereits Ende 1963 mussten die Messerschmitt-Schützen den Kellerwirtsaal verlassen und fanden bis Anfang 1964 als Gäste bei den Römerschanz­schützen im Bräujakl Trainingsmöglichkeiten.

Zwischenzeitig wurde Karl Metschberger auch zum 1. Sektions-Schützenmeister der Sektion Reichertshofen gewählt. Gemeinsam führten die Römerschanz­schützen und die Messerschmitt-Schützen ein Sektionsschießen im großen Festsaal vom Gasthaus Zauner vom 05.12.–13.12.1964 durch. Obwohl die Messerschmitt-Schützen erst ein junger Verein waren, so konnten Sie beim Sektionsschießen gute Plätze belegen. Bereits im Gründungsjahr beteiligten die Schützen der B.S.G. Messerschmitt Manching sich bei den Runden­wettkämpfen im Sportschützengau Ingolstadt mit dem Luftgewehr. Die Mannschaft bildete: Jürgen Altmann; Albert Dötterbeck; Rudolf Hettwer und Wolfgang Klar. Die ersten Mannschaftsgegner waren: Alt Vohburg; Freischütz Langenbruck; Adler Unserenherrn und Römerschanz Manching. Im Frühjahr 1964 konnten die Messerschmitt­schützen ihr neues Schützenheim im Cafe Zauner beziehen. Im Juni 1965 war in Manching ein Hochwasser. Die Folge war, dass der Schützenkeller ca. 35cm unter Wasser stand. Anfang August konnte der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden.

Am 18.12.1964 wurde Jakob Ampenberger zum 1. Schützenmeister der Messerschmitt-Schützen gewählt. Im September 1971 hieß es wieder Umziehen. Das Toerring-Center in der Donaufeld­siedlung war gebaut und in den Kellerräumen fanden die Schützen eine neue Heimat. Zwischenzeitig haben die Schützen einen neuen Namen erhalten, die MBB – Sportschützen Manching. Dieser Name hat noch heute seine Gültigkeit, auch wenn der Firmenname sich bereits 2x geändert hat.

In der Zwischenzeit wurde eine zweite Luftgewehr­mannschaft gebildet die sich auch an den Rundenwettkämpfen im Sportschützengau beteiligten. Hier waren die Schützen: Helmut Baer; Albert Dötterbeck; Barbara Klar und Richard Krumbholz.

Am 27. Juli 1975 verstarb plötzlich und unerwartet Jakob Ampenberger. Als sein Nachfolger übernahm Franz Lindner das Amt als 1. Schützenmeister bis zum 1.12.1978. Franz Lindner verstarb am 11.02.1995. Zum 1. Schützenmeister wurde nun Detlev Böhnke gewählt.

Detlev Böhnke war es auch, der mit Unterstützung von Schützen­mitgliedern das Schießen mit der Luftpistole vorantrieb. Am 28. Feb. 1982 war es so weit, dass wir uns zum ersten Mal im Rundenwettkampf vom Sportschützengau mit einer LP-Mannschaft beteiligten. Die Schützen dieser Mannschaft waren: Karl-Friedrich Johann, Erika Johann, Heinz Grüber, Herbert Lammers, Detlev Böhnke, Leslie Davis, Georg Halbhuber, Heinz Neuner, und Roger Powell. Unsere ersten Gegner waren: Alt Vohburg, Tell Lippertshofen, Freischütz Langenbruck, FSG-Kösching und Hubertus Gaimersheim.

Mit Heinz Grüber und Herbert Lammers initialisierte 1981 Detlev Böhnke das Schießen mit Schwarzpulver. Neben dem sportlichen Schießen auf den Schießstand haben wir uns dem Traditions­schießen, dem „Salutschießen” gewidmet. Ich erinnere daran, dass wir über Langenbruck bis nach Neuburg und Thalmässig gefahren sind, und dies auch im tiefen Winter, um möglichst gute Treffer auf der Scheibe zu platzieren.

1982 haben wir im Rahmen einer Grillparty am Niederstimmer Weiher das heutige Vereinswappen von Roger Powell bekommen.

1983 feierten wir unser 20-Jähriges Schützenjubiläum im Toerring-Center. Hier führten wir die Marktmeisterschaft der Manchinger Schützen ein. Schirmherr war der 1. Bürgermeister Hans Stutz. Seit dieser Zeit wird jedes zweite Jahr – jeweils von einem anderen Schützenverein – dieses Schießen durchgeführt. Seit 1984 bis zum heutigen Tage waren unsere Vorderladeschützen bei jeder Eröffnung von Volksfest in Manching und bei der Eröffnung vom Barthelmarkt mit Ihren Salutschießen vertreten.

Im Herbst 1984 traten die MBB-Sportschützen das bis dahin umfangreichste Unternehmen an. Sie schufen sich ein neues Schützenheim neben dem Gasthaus „Altes Sudhaus”. Es wurden über 1300 Stunden an Eigenleistungen erbracht. So konnte bereits die Weihnachtsfeier 1984 hier – im neuen Schützenheim – gefeiert werden.

Im Januar 1985 war auch die Schießanlage fertig, so dass der Schießsport aufgenommen werden konnte. Zwischenzeitig hatten wir drei Luftgewehr- und zwei Luftpistolen- sowie eine Damenmannschaft im Rundenwettbewerb. Auch in der Sektion stellten wir Schüler- und Jugendmannschaften. Unsere 1. LP-Mannschaft (Karl-Friedrich Johann; Heinz Grüber; Andreas Johann und Leopold Huber) schafften durch intensives Training 1992 / 93 den Aufstieg in die Bezirksliga und 1993 / 94 in die Bezirksoberliga. Hier standen Fahrten z.B. nach Bad Tölz Ulrichshögel; Burghausen oder Neuötting an. Hier war auch das Problem. Denn diese Wettkampffahrten fanden hauptsächlich am Freitagabend statt.
Wohlgemerkt Hinfahrt – Schießen – Rückfahrt.

Die MBB-Sportschützen beteiligten sich auch an Gau-, Bezirks-, Bayerische- und Deutschen-Meisterschaften mit dem Luftgewehr, Luftpistole und Vorderladerwaffen. Hier konnten sich einige Schützen mit guten Plätzen hervorheben. An dem Sektionsschießen, das jedes Jahr statt findet, beteiligen wir uns mit zum Teil sehr guten Ergebnissen. Das Leben verläuft wie eine Sinuskurve einmal aufwärts und einmal abwärts, und so haben auch wir z.Z. mit den Unbilden und der Unlust von jungen Leuten und dem Zeitgeist zu kämpfen. Wir sind Optimisten und so bauen wir darauf, dass es morgen auch sportlich wieder aufwärts geht.

Es war im Frühjahr 1988, als der frühere 1.Schützenmeister vom Edelweiß Oberstimm „Johann Pfab” die Schützenmeister und Sportleiter aller Manchinger Schützenvereine in die Schützenstube im Gasthaus Euringer nach Oberstimm einlud. Gekommen waren Johann Pfab (Edelweiß Oberstimm), Otto Aschenbrenner (Römerschanz Manching), Detlev Böhnke und Josef Zimmer (MBB-Sportschützen), Günter Seiffert (Römerwall Forstwiesen), Lorenz Mayer (Immergrün Westenhausen), Josef Listl mit Otto Töllich Hubertus Niederstimm). Ludwig Froschmeier von Eichenlaub Pichl war entschuldigt. Im Rahmen dieser Besprechung wurde lebhaft diskutiert. Neben Elan und Optimismus klang auch Skepsis auf. Denn wie werden die Manchinger Bürger und Vereine diese Veranstaltung aufnehmen und sich beteiligen? Seit dieser Zeit findet jährlich ein Markt und Volksfest­königsschießen statt. Dieses Bürgerschießen wird im Wechsel von einem Schützenverein organisatorisch durchgeführt. Wir, die MBB-Sportschützen waren zuletzt 2004 an der Reihe. Zu berichten ist, dass Römerwall Forstwiesen sich leider seit 2002 aus der Organisation vom Markt- u. Volksfest­königsschießen zurückgezogen hat. Die 6 verbleibenden Schützenvereine führen dieses Schießen mit Erfolg weiter.

Neben den sportlichen, beteiligen sich die MBB-Sportschützen auch an gesellschaftlichen Veranstaltungen. Nahmen und nehmen wir an den Marktmeisterschaften der Kegler und der Stockschützen teil. Als Selbstverständlichkeit hielten und halten wir es, die Manchinger Vereine zu Ihren Festen zu besuchen.

2008 Detlev Böhnke

 

 

24.11.2008 Zusammenkunft der verbliebenen Schützen

Um 19:30 Uhr wurde von der Vorstandschaft eine Versammlung der noch verbliebenen Schützen im Schützenheim einberufen um über die Zukunft der Abteilung zu diskutieren.

Es waren 8 Mitglieder und 4 Vorstandsmitglieder anwesend und man kam recht schnell zu dem Entschluss, das die Abteilung nicht sterben dürfe.

So war man sich einig, das der Betrieb schnellstens wieder aufgenommen werden soll, momentan nur als Freizeitsport.

Auch eine Abteilungsleitung wurde dann schnell gefunden und diese auch in der anschließenden Wahl bestätigt.

Es wird sicherlich keine leichte Aufgabe der neuen Abteilungsleitung sein, wieder die Mitgliederzahl zu erhöhen, so das auch ein Sportbetrieb wieder betrieben werden kann, aber Frau Neuner gibt sich zuversichtlich, mit etwas Geduld, ein bisschen Glück und auch der Hilfe des Vorstandes, dieses zu schaffen.

Nach der durchgeführten Neuwahl kam man zu folgendem Ergebnis:

1. Abteilungsleiter/in Ulrike Neuner

2. Abteilungsleiter/in Heinz Grüber

 

Interessenten können sich ab sofort bei Frau Ulrike Neuner melden

 

Jahresrückblick der letzten Jahre
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